Hundeführerschein

Hundeführerschein-Kurse sind vor allem für Hunde-Halter-Teams geeignet, die den Erziehungskurs erfolgreich bewältigt haben und nun gemeinsam das Leben meistern möchten. Auch Quereinsteiger können teilnehmen – also ältere Hunde und ihre Halter. Denn hier wird die Erziehung in Alltagssituationen weiter erarbeitet und vertieft. Deshalb sind die Teams unserer Erziehungskurse oft unterwegs – wir gehen beispielsweise in Parks, wo Halter und deren Hunde lernen, wie es gelingt, sich dort gesellschaftsfähig zu zeigen. Dazu gehört zum Beispiel, dass andere Parkbesucher – und seien sie noch so seltsam –  toleriert werden, Picknicks im Park nicht geplündert und Enten am Teich nicht gejagt werden. An anderen Hunden wird ohne Gebell, Geknurre oder Leinengezerre vorbeigelaufen. Viele Herausforderungen gibt es auch in Städten und Einkaufszentren – wir üben die Signale „Platz!“ und „Bleib!“ vor Geschäften, auch wenn Einkaufswagen vorbeirattern oder Inline-Skater vorbeihuschen. Hunde lernen aufmerksam aber friedlich zu bleiben, wenn ihr Halter von Fremden angesprochen oder gar angefasst wird, und sie machen auch Bekanntschaft mit Zügen auf Bahnhöfen.

Nach erfolgreicher Ausbildung können (müssen aber nicht) Hunde-Halter-Teams eine offizielle Prüfung in Theorie und Praxis ablegen und damit den Hundeführerschein des Berufsverbands der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV) erwerben. Wer schon einmal sein theoretisches Wissen testen will, kann dies hier tun.